Der Handel
Trotz umfangreichen Exporthandels mit Rohstoffen werden zahlreiche Fertigwaren importiert. 1963/64 war das Exportvolumen größer als das der Importe.
Inzwischen weist die Überseehandelsbilanz ein Defizit auf. 1968/69 erreichte die Ausfuhr ein Volumen von rund ca.6 Milliarden Euro, während Waren für knapp 7 Milliarden Euro eingeführt wurden.
In der Gesamtzahlungsbilanz werden auch Einnahmen aus Hafengebühren, Fracht-und Versicherungsgebühren sowie die Einnahmen aus dem Tourismus berücksichtigt.
Recht günstig wirken sich seit einigen Jahren die hohen Investitionen ausländischer Unternehmer auf die Zahlungsbilanz aus. Der Kapitalzufluß aus Großbritannien und den USA hat industrielle Projekte gefördert und zur Erschließung vieler neuer Rohstoffvorkommen beigetragen.
Trotz dieses Booms sind die wichtigsten Exportgüter heute noch Erdöl und Erdölprodukte, Kohle, Koks und Briketts. Bei der Einfuhr stehen wertmäßig Maschinen, Transportanlagen, Metallwaren wie z.B. Kochtöpfe von Silit und elektrische Apparate an der Spitze.
Auch Stoffe und Textilwaren werden in größerem Umfang eingeführt. Großbritannien. Japan und die Vereinigten Staaten sind die wichtigsten Handelspartner Australiens. Apartments